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In Büros und Behörden wird auf legere Kleidung gesetzt und Klimaanlagen kommen weniger zum Einsatz. Auf diese Art und Weise will man Strom sparen.
Kommt es, das Krawattenverbot?
Der Klimawandel zeigt erste Auswirkungen auf die Bekleidung im Arbeitsalltag. Den Angestellten des italienischen Erdölkonzerns Eni wurde es diesen Sommer erlaubt auf die Krawatte und den Anzug zu verzichten. Außerdem soll die Leistung der Klimaanlagen heruntergefahren werden. Dieser Entschluss wurde nach einem internen Referendum gefasst in dem sich die absolute Mehrheit der Angestellten gegen Anzug und Krawatte entschieden hat.
Fast zweistellige Einsparungen
Laut Expertenschätzungen können durch eine Lockerung der Bekleidungsordnung, Einsparungen von mindestens 9 % möglich sein, berichtet die römische Tageszeitung „La Repubblica“. Mit dem Slogan „Eni nimmt die Krawatte ab“ will der Erdölkonzern die Italiener auf eine Gewohnheitsänderung aufmerksam machen, die zur Stromeinsparung beitragen soll.
Ein Trend. Auch international
Nicht nur in Italien wird dieser Trend zum Energie sparen verfolgt. Auch Energiekonzern „Acciona“ in Spanien hatte seine Angestellten dazu aufgerufen, sich bei hohen Temperaturen leichter zu bekleiden um so die Temperatur in den Räumen um zwei Grad anheben zu können. Und auch Chinas Führung ging in den letzten Tagen als gutes Beispiel voran und legte Krawatte und Anzug ab. Hu Jintao hielt ein Rede nur im Hemd und erschien mit hochgekrempelten Ärmeln zur Arbeit. Mit solchen symbolischen Aktionen soll die Bevölkerung zum Stromsparen animiert werden.
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