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Wie können wir CO2 sparen?

Im dritten Teil des UN-Klimaberichtes werden folgende Möglichkeiten genannt um CO2 zu sparen.

Verkehr:

Es sollten Fahrzeuge entstehen die effizienter sind. So zum Beispiel welche mit Hybridantrieb oder mit Biotreibstoffmotoren bzw. saubereren Dieselmotoren. Der Schiff- und Bahnverkehr sollte gestärkt werden um Straßen zu entlasten. Dabei sollte man sich auch überlegen, ob man nicht mal zum Fahrrad greifen sollte oder einfach zu Fuß geht. Diese umweltfreundlichen Alternativen sollten bereits bei der  Stadtplanung berücksichtigt werden. Die Nachfrage nach sparsameren Flugzeugen, Biotreibstoffen einer neuen Generation und Hybridfahrzeuge mit deutlich besseren Batterien wird folglich einen starken Zuwachs erlangen.

Energie:

Die Energieversorgung muss effektiver werden durch das Ersetzen von Kohle durch Gas. Auch kann die Kernenergie weiterhin ihren Beitrag leisten, sowie Wasserkraft und Wind- oder Solarenergie. Beispielsweise kann die Abwärme von Kraftwerken zum Heizen benutzt werden. Außerdem kann man CO2 vom Abgas trennen und in unterirdischen Lagern verwahren (Carbon Capture and Storage, CCS). Dem Bericht zufolge sollen bis zum Jahre 2030 diese Art der  unterirdischen Lagerung verbessert werden sowie zusätzliche Gezeiten- und Meereswellenkraftwerke entstehen.

Industrie:

Die Industrie sollte sich darauf konzentrieren Strom sparendere Geräte für die Verbraucher zu produzieren, Materialien besser recyceln oder durch umweltfreundlichere ersetzen. Wie man sieht, lassen sich viele Bereiche optimieren. All dieses muss bis 2030 muss weiter ausgebaut werden. Stickstoff-, Zement- und Eisenfabriken könnten das CO2 zurück in die Erde pressen (CCS).

Gebäude:

Bei den Gebäuden liegt der Einsparfaktor bei einer effektiveren Beleuchtung, die auch durch die Nutzung von Tageslicht realisiert werden soll.
Klimaanlagen und Heizungen müssen effektiver, Kochstellen und Wärmedämmung der Gebäude verbessert werden. Bereits bei der Planung muss der Faktor Sonne berücksichtigt werden. Auch bessere Kühlmittel für Kühlschränke erfreuen sich einer steigenden Nachfrage. An diese Maßgaben angelehnt sollen bis 2030 umweltfreundlichere Gebäude entstehen. Durch den Einsatz von Messgeräten kann man eine wesentlich bessere Steuerung der Einsparmaßnahmen durchführen.

Landwirtschaft:

Um das Treibhausgas Methan zu vermeiden muss beim Reisanbau der Umgang mit Gülle optimiert werden. Die Speicherkapazität des Bodens für CO2 soll gestärkt werden wofür Brachland und Torflandschaften renaturiert werden müssten. Neue verbesserte Dünger sollen die Freisetzung von Distickstoffoxid (N2O) hemmen, neue Pflanzen mehr Biokraftstoffe liefern. Ziel ist es bis 2030 die Ernteerträge zu verbessern.

Wälder:

Das Abholzen der Wälder muss stark verringert werden. Gerodete Wälder müssen wieder aufgeforstet werden und das geschlagene Holz soll besser genutzt werden, damit beispielsweise fossile Brennstoffe ersetzt werden können. Die Wälder sollen bis 2030 mehr  Biomasse produzieren und gleichzeitig mehr CO2 speichern .Der Zustand der Wälder soll durch fortschrittliche Messmethoden, z.B. von Satelliten aus, genauer als heutzutage erfasst werden.

Müll:

Der Methanausstoß von Müllhalden soll aufgefangen werden. Die Experten empfehlen organische Abfälle zu kompostieren, das Verbrennen von Müll zur Gewinnung von Energie zu nutzen, Kläranlagen zu bauen und die generelle Vermeidung von Abfällen anzustreben. Die Methanemissionen sollen bis 2030 durch biologische Abdeckungen und bessere Filter zu weniger klimaschädlichen Produkten umgesetzt werden.

Lebensstil:

Eine Änderung des Lebensstils kann weiterhin helfen. Durch Bildung und Information kann dazu beigetragen werden, dass neue Techniken sich rasanter am Markt durchsetzen. Dem Verbraucher wird es ermöglicht weniger Klima belastende Produkte zu wählen und in den Betrieben können durch ein optimiertes Belohnungs- und Vorschlagssystem Schwachstellen effizienter aufgedeckt werden.

 

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