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Dem Klimaschutz vorausfahren

Autofahrer haben viele Möglichkeiten ihren Anteil zum Klimaschutz beizusteuern: Eine sparsame Fahrweise, den guten alten Wagen überholen lassen oder schon beim Kauf auf den Verbrauch und die Abgaswerte achten.

Bereits beim Neuwagenkauf kann man die Umwelt schonen. Eine einfache Faustregel: Je weniger Kraftstoffverbrauch pro Auto entsteht, desto besser ist das für unsere Atmosphäre. Die unterschiede sind schon deutlich zu spüren. Wer umweltbewusst denkt und sich ein kraftstoffsparendes Auto kauft, schont auch seinen Geldbeutel. Ein Kleinwagen beispielsweise, der einen Verbrauch von fünf Liter Benzin auf 100 Kilometer hat, stößt circa 130 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer aus. Das entspricht genau dem Wert den die EU-Kommission als Grenze fordert. Auch die Anschaffung ist um einiges günstiger. Vergleichsweise stoßen deutsche Luxusautos durchschnittlich die doppelte Menge aus.

Wer dennoch nicht auf Geräumigkeit und „Power unter der Haube“ nicht verzichten kann, greift am besten zum Diesel. Dieser sollte aber bitte mit einem Rußpartikelfilter ausgestattet sein. Der Nachteil liegt darin, dass die Wagen in der Anschaffung relativ teurer sind und zudem mit hohen Steuern und Versicherungsbeiträgen negativ zu Buche schlagen. Auf der anderen Seite sind sie aber sparsamer im Verbrauch, die Tankfüllung ist günstiger, und die Motoren haben eine lange Lebensdauer. Die neuen Dieselfahrzeuge haben nur einen Verbrauch von rund vier Liter auf 100 Kilometer. Somit ist es offensichtlich, dass durch den geringeren Verbrauch ein Dieselmotor weniger Schadstoffe ausstößt. Der Co2-Ausstoss liegt rund 20 Prozent unter dem eines Benziners.

Wer im Besitz eines älteres Dieselfahrzeuges ist, dem steht die Möglichkeit offen, sein Auto mit einem Rußpartikelfilter nachzurüsten. Das wird seit dem 1. April 2007 sogar vom Staat steuerlich gefördert. Das Finanzamt verrechnet 330 € mit der KFZ-Steuer. Außerdem entfällt der Aufschlag von 1,20 € pro 100 Kubikmeter Hubraum für Fahrzeuge ohne Filter nicht zu zahlen. Auch wer sein Auto bereits umgerüstet hat, wird belohnt. Die Förderung kann rückwirkend zum 1. Januar 2006 geltend gemacht werden.

Besitzer können nun mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Denn wer seinen „Alten“ umrüstet, reduziert zugleich die Feinstaubbelastung.Um dieser Belastung Einhalt zu gebieten, werden Großstädte spätestens im kommenden Jahr so genannte Umweltzonen einführen. Dort dürfen dann nur noch „saubere“ Autos rein. Schlecht sieht es also für die alten Diesel ohne Partikelfilter aus. Denn der bekommt dann eine rote oder gar keine Umwelt-Plakette zugeteilt, was ein Fahrverbot in den Umweltzonen bedeutet. Die Umrüstung kostet um die 650 €. Der Wiederverkaufswert des Fahrzeugs erhöht sich und das rechnet sich. Allerdings nur, wenn der Wagen nicht zum „ganz alten Eisen“ gehört und man ihn voraussichtlich noch einige Jahre fahren wird. Abzusehen ist: Werden die Umweltzonen eingeführt, sinkt die Nachfrage nach Diesel-Fahrzeugen ohne Umweltplakette rasant.

 

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