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Wasserkosten

Neben den Kosten für die Heizung bilden die Kosten für Trink- und Abwasser in der Regel den größten Betrag in der Nebenkostenabrechnung für einen Haushalt.

Im Durchschnitt verbraucht jeder Bundesbürger 130 Liter Trinkwasser täglich, was in der Summe einen Verbrauch von ca. 10 Milliarden Liter Wasser am Tag bedeutet. Da Wasser eines der wichtigsten Nahrungsmittel des Menschen bildet und deshalb die Notwendigkeit besteht, eine kontinuierliche Wasserversorgung unter allen Umständen zu gewährleisten, ist die Wasserversorgung in Deutschland in der Regel kommunal organisiert und unterliegt keinem Wettbewerb konkurrierender Anbieter.

Bestandteile der Wasserkosten

In Deutschland betragen die Wasserkosten im Durchschnitt 2 Euro pro Kubikmeter, in diesem Preis ist zum einen die Grundgebühr für den Hausanschluß (Wasserzähler) enthalten und zum anderen die bezogene Wassermenge, die für die Berechnung des Preises für Trink- und Abwasser zugrundegelegt wird. Allerdings gibt es hier sehr starke regionale Unterschiede, die teilweise mehr als 300% betragen. Etwa 80% der Wasserkosten sind Fixkosten, die selbst dann anfallen, wenn kein Wasser bezogen wird. Zu den Fixkosten zählen die Personalkosten der Wasserversorger, die Kosten für Wassergewinnung und -aufbereitung, die Kosten für den Bau und den Unterhalt von Hochbehältern, Pumpstationen, Wasserleitungen und Hydranten, Verwaltungskosten der Wasserversorger, die Konzessionsabgabe an die jeweilige Gemeinde für die Benutzung der öffentlichen Straßen, in einigen Bundesländern die an das Land zu entrichtenden Wasser-Gebühren sowie 7% Mehrwertsteuer. Die Trink- und Abwassergebühren werden von den Gemeinden jährlich festgelegt. Es gilt der Grundsatz, daß sich am Wasser keiner bereichern soll, aber sowohl die Kosten für die Wassergewinnung als auch die Wasserqualität (Härtegrad) sind regional teils sehr unterschiedlich.

Senkung der Wasserkosten

Da es beim Wasser, anders als bei Strom oder Gas, nicht die Möglichkeit des Anbieterwechsels gibt, kann eine Senkung der Wasserkosten ausschließlich über den Verbrauch erzielt werden. Dabei muss man nicht zwangsläufig auf die tägliche Dusche verzichten, aber man kann auch beim Duschen darauf achten, ob das Wasser permanent laufen muss und außerdem wassersparende Duschköpfe benutzen, die Anzahl der Vollbäder kann mancher sicher reduzieren. Wesentliche Einsparungen lassen sich durch moderne Waschmaschinen und Geschirrspüler und deren effektive Nutzung ebenso erzielen wie durch die Spartaste an der Toilettenspülung und die Abdichtung permanent tropfender Wasserhähne.

 

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