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Dämmstoffe Vergleich

Ein Haus soll gedämmt werden. Das klingt so einfach und ist doch vielseitig zugleich, denn Haus ist nicht gleich Haus und es muss obendrein geklärt werden, wo und was gedämmt werden soll.

Immerhin sprechen die Verbrauchszahlen in der Bundesrepublik noch immer eine beredte Sprache, denn noch immer wird ein Drittel des Energiebedarfs zur Beheizung von Gebäuden verwendet. Freigesetzt wird dabei Kohlenmonoxid, das Ursache für die globale Erderwärmung ist. Um die Verbrauchszahlen weiter zurückfahren zu können bedarf es zahlreicher Energiesparmaßnahmen, von denen die Dämmung der Gebäudehüllen eine der wichtigsten ist. Jedes Gebäude aber hat eine andere Bausubstanz, so dass unterschiedliche Mengen und Arten von Dämmstoffen zu berücksichtigen sind. Aber nicht jeder Dämmstoff hat auch die gleichen Bedingungen und Eigenschaften, sie unterscheiden sich durch die Aufwandskosten bei der Herstellung, durch ökologische und gesundheitliche Aspekte.

Die richtige Auswahl von Dämmstoffen bedingt einwandfreie hygienische Verhältnisse, Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden, Herstellung eines angenehmen Raumklimas unter dem Aspekt von Behaglichkeit und gleichmäßige Wärmeverteilung.

Wer sollte die Dämmung vornehmen?

Dämmmaßnahmen sollten ausschließlich von Fachleuten durchgeführt werden um schwere Mängel und Schäden zu vermeiden. Dämmstoffe werden unterschieden nach Wärmeleitfähigkeit, je niedriger ihr Wert ist, desto mehr dämmt dieser Stoff. Dämmstoffe haben einen Wert von unter 0,1W/mK. Sie werden in Wärmeleitfähigkeitsgruppen unterschieden, d.h. eine WLG =040 bedeutet 0.04W/mK. Darüber hinaus wird der U-Wert (Unit of Heat Transfer) bestimmt, dies ist der Wärmedurchlässigkeitskoeffizient. Dieser wird für jedes Bauteil gesondert berechnet.

Welche unterschiedlichen Dämmstoffe gibt es?

Demzufolge existieren auf dem Markt anorganische Dämmstoffe (Platten, Matten, Schäume, Einblasprodukte und Schüttungen sowie Stopfmassen), deren Grundstoffe ganz unterschiedlich sind. Z.B. am verträglichsten aus allen o.g. Aspekten ist die Kalzium Silikat Platte. Für sie sind ausreichend Ressourcen vorhanden bzw. es steht Receyclingmaterial zur Verfügung. Nicht ganz optimal ist der Wärmewert mit 0,06W/mK. Allerdings sind die Sanierungskosten mit 25 €/m² auch relativ niedrig. Bei den Schäumen liegt exandiertes Perlit vorne. Mit 0,045W/mK liegt es günstiger, Ressourcen gibt es im Ausland (Griechenland, Transportwege!) genügend. Der Preis pro m² liegt bei 20 €. Noch günstiger sind Einblasprodukte wie Steinwolle. Mit einem Wärmewert von 0,03 W/mK ist es weitaus dichter. Achtet man auf das Siegel "hohe Biolöslichkeit (Kl40)" ist es sogar ökologisch vertretbar. Daneben gibt es organische Dämmstoffe; Matten und Platten aus Naturprodukten sowie Verbundsysteme.

 

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