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Im EU-Wettbewerbsrat ist es zu starken Dikussionen um den zu hohen CO2 Ausstoß der deutschen Autohersteller gekommen. Die Regierungsvertreter haben unter deutscher Leitung um die Höhe der Ausstoß-Grenzen für die Automobilindustrie debattiert. Ein Passus hat für besonders viel Ärger gesorgt, auf den gerade die Deutschen besonders viel Wert gelegt haben. Laut dem deutschen Wirtschaftsministerium sollte die Kommission darauf hingewiesen werden, die Diversität in der Autoindustrie zu beachten. Grund dieses speziellen Hinweises ist, dass die deutsche Produktpalette einen großen Teil von Mittel- und Oberklassemodellen umfasst. Würde man einen europäischen Grenzsatz für den CO2 Ausstoß definieren, der unabhängig von der Größe der produzierten Fahrzeuge wäre, so wären die großen Automobilhersteller wie Daimler, Porsche oder BMW natürlich benachteiligt. Gegen diesen Wunsch von deutscher Seite aus, gab es aber heftigen Widerstand von Italien, Frankreich und Rumänien. Die Franzosen forderten, dass die Grenzwerte für alle Hersteller gelten müssen. Kommissions- Vizepräsident Günter Verheugen hat dieses aber abgelehnt und betont, man könne die Hersteller in Europa nicht alle „über einen Kamm scheren“. |